Jahresrückblick 2017

ADVENTFEIER im Dezember

Weit über sechzig Mitglieder, Ehepartner und Freunde waren der Einladung gefolgt und kamen Dienstag, 12. Dezember abends für 19.00 Uhr in das evangelische Gemeindezentrum in Bensberg zur  Adventfeier vom OGV Bensberg.

Die Tische waren weihnachtlich dekoriert, das Licht leicht abgedunkelt, weihnachtliche Musik erfüllte den Raum. Vorne im Raum stand der große Tannenbaum, von allen Plätzen aus gut zu sehen. Selbstgebackene  Plätzchen verbreiteten weihnachtliche Gerüche, die Teelichter auf den Tischen erzeugten eine gemütliche Stimmung. Es herrschte eine festliche Atmosphäre.

Das kleine, vorweihnachtliche Konzert der erst 14 jährigen Nina Kolter war eine große Überraschung. Mit ihren Liedern wurde es richtig weihnachtlich, bei dem Lied „Hallelujah“ sogar ein wenig besinnlich. Meist war der ganze Saal mucksmäuschenstill, aber manchmal zogen auch kleine Textfetzen vom leisen Mitsingen oder leises Summen. Und beim Refrain vom angekündigten Schlußlied „Fröhliche Weihnacht“ sangen alle voller Freude mit.

Das Dank dem Dekoteam schöne Ambiente des Saales, das gemeinsame Singen, die vorgetragenen weihnachtlichen Gedichte und Geschichten und nicht zuletzt auch das leckere Essen vom Partyservice Schmitz aus Bergisch Gladbach – Heidkamp sorgten für einen festlichen und weihnachtlich stimmungsvollen Verlauf des Abends.

Drei junge Frauen der Jugendgruppe der evangelischen Gemeinde umsorgten wieder den ganzen Abend die Mitglieder vom OGV Bensberg, versorgten die Gäste mit den Getränken, räumten ab und spülten – vielen, vielen Dank für unser Müßigtum!

Ebenso erwähnt sei an dieser Stelle der gebackene Tannenbaum für alle Gäste, eine Sachspende von Ursel und Eilert Ohrt. Vielen Dank.

Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses schönen Abends beigetragen haben!


 

Großer Stammtisch statt Fruchtreicher Gehölze

Für Dienstag, 14. November hatte der Obst- und Gartenbauverein Bensberg wieder einmal zum Infoabend nach Moitzfeld geladen, FRUCHTREICHE GEHÖLZE  - VON DER BEERE BIS ZUM APFEL war als Thema vorgesehen. Schon lange im Voraus war der Referent gefunden und bestellt worden und sogar die Zeitungen hatten intensiv für diese Veranstaltung geworben. Es wäre bestimmt ein interessanter Vortrag geworden, wenn… Ja, wenn der Kölner Gärtnermeister Markus Nitzsche nicht aus persönlichen Gründen als Referent kurzfristig hätte absagen müssen.

Pünktlich um 19.00 Uhr saßen 30 interessierte Gartenfreunde erwartungsvoll im Saal der Gaststätte „Gaffel im Lindenhof“ und warteten auf Markus Nitzsche und seine Gartentipps.

Mit dem Versprechen, den Vortrag baldmöglichst neu anzusetzen, machte der Vereinsvorsitzende Dieter Roth aus dem abgesagten Infoabend einen Abend zum Erfahrungsaustausch untereinander. Er rief auf zum großen Stammtisch, zum Gartenplausch und Erzählen in gemütlicher Runde, im geselligen Kreis. Und alle machten mit!

 

 

Pflanzentauschbörse im Oktober

Der OGV Bensberg hatte für Sonntag, 22. Oktober zur Pflanzentauschbörse nach Moitzfeld geladen. In der Zeit zwischen 14.00 und 15.00 Uhr war Tauschen erwünscht, Verschenken erlaubt und Verkaufen verboten. Bei herbstlich bedecktem Himmel trafen sich über 20 Vereinsmitglieder und ambitionierte Hobby-Gärtner auf dem Dorfplatz hinter der Kirche St. Josef. Die zahlreichen Stände auf den umfunktionierten Bierzelttischen boten eine große Auswahl überwiegend winterharter Pflanzen aus dem heimischen Garten. Selten wurde getauscht, die meisten Pflanzen wurden einfach nur „in gute Hände“ verschenkt. Und oft gab es zu den Lieblingen auch noch den passenden Tipp zur Pflege mit dazu.

 

Besuch einer Schnapsbrennerei                                                       von Lia Gebauer / DR

Die Meisten trafen sich zu Fahrgemeinschaften auf dem Dorfplatz in Moitzfeld, manche stießen aber auch erst auf dem Firmenparkplatz zu unserer Besuchergruppe. Samstag, 7. Oktober, am Vormittag, besuchte der OGV Bensberg die Schnapsbrennerei Hoffer Alter in Hoffnungsthal.

Nach der Begrüßung und dem Gruppenfoto im Hof führte uns Thino Müllenbach, einer der Inhaber, durch seine Brennerei. Hier auf diesem Hof wird schon seit 1880 gebrannt und seine Familie führt die Brennerei jetzt in der  5. Generation.

Wir erfuhren viel über das Schnapsbrennen, Destillieren und warum Brennereien stets vom Zoll überprüft werden. Als „Brennen“ bezeichnet man das Abtrennen von Alkohol aus einer Maische durch Destillation.

Herr Müllenbach zeigte die verschiedenen Maschinen, die zur Schnapsproduktion verwendet werden, das Lager, den Hof…. Die Herstellung des Hochprozentigen erfordert viele Maschinen und Geräte, eine große Menge Rohstoffe und dafür  viel Platz und natürlich auch viel Zeit.

In der Probierstube wurde der OGV Bensberg per Willkommensschild ausdrücklich begrüßt. Hier durften wir, zu aller Freude, die verschiedenen Branntweine und Liköre auch versuchen. Dazu gab es Brote mit Schmalz. Alles war sehr schmackhaft, wir konnten uns nicht entscheiden, welches Getränk am Leckersten war. Reine Geschmackssache!

Am Ende der Besichtigung stand der Fabrikverkauf und wir hatten Gelegenheit, den einen oder anderen Tropfen mit nach Hause zu nehmen.

Irgendwie wollte nach der Brennerei aber noch keiner direkt nach Hause fahren und so kehrten alle abschließend auf dem „Bauerngut Schiefelbusch“ zum späten Mittagessen ein.

Es war ein gelungener, informativer und „schmackhafter“  Ausflug! Wir haben ihn in jeder Hinsicht sehr genossen!

 

 

 

Herbstwanderung

Der 16. September 2017 war ein Samstag und das Wetter war wie zum Wandern gemacht, wie für uns bestellt – etwas kühl und leicht windig, aber dafür auch trocken und überwiegend sonnig, Temperatur steigend.

Treffpunkt für die Herbstwanderung war der Parkplatz vom Rathaus in Bensberg. Schon morgens um 10.00 Uhr sammelten sich die Wanderfreunde vom OGV Bensberg um unser Vereinsmitglied Erika Grundei, wollte sie doch die Gruppe durch das Waldgebiet „Hardt“, den Bensberger Schloßweg entlang, führen… und zwischendurch, an besonderen Plätzen, Geschichten von und aus dem alten Bensberg erzählen.

Und hier am Rathaus fing sie mit der Bensberger Stadtgeschichte und dem Architektenstreit zum „Affenfelsen“ auch gleich damit an. Beim nächsten Halt, im Innenhof vom Bensberger Schloß, erzählte Erika vom höfischen Leben im Jagdschloß von Jan Wellem und den  unzähligen Umnutzungen - vom  Lazarett über Kadettenanstalt und Kaserne bis hin zum heutigen Luxushotel.

Anschließend ging es ohne Halt erst einmal bergab zum Sportplatz am Wald und hinein in die „Hardt“. Hier führte der Weg die fünfzehn Wanderer vorbei am Waldschwimmbad „Milchborntal“ und am Waldhotel Mangold, dem „Hexenhäuschen“ bis hin zu den beiden militärischen Friedhöfen, dem französischen und dem österreichischem Friedhof. Kreuze erinnern an die damals im Lazarett verstorbenen, hier ehemals in Massengräbern ruhenden Soldaten.

Überall wußte Erika Interessantes zu erzählen. Aber als „echtes Bensberger Mädche“ gab es nicht nur Geschichten über die Geschichte von Bensberg, sondern auch liebevoll erzählte Anekdoten aus dem Leben der Familie Grundei, wie zum Beispiel von den Anfängen vom „Milchborntal“, dem Freibad ihrer Familie, mit einem großen Holzzaun drum herum als Sichtschutz.

Über die Straße führte Erika die ganze Truppe wieder zurück in die Bensberger City. Mittlerweile war es 13.45 Uhr. Durstig und hungrig fand die ganze Gruppe zum Abschluß und für ein spätes Mittagessen dann doch noch einen Tisch im Restaurant ISTRIA, der Fürsprache von Diekmanns bei Ada sei Dank!

Besonders bedanken wir uns bei Erika – für die von ihr ausgesuchte und ausgearbeitete Wegstrecke, für ihre Führung, für die historischen Geschichten und meist lustigen Anekdoten.

Liebe Erika, vielen Dank. Wir wandern nächstes Jahr bestimmt wieder alle mit (dir)!

 

 

Offene Gartenpforte im August                                                              von Dieter Roth

In diesem Jahr waren Brigitte und Horst Scholtysek die Gastgeber der Offenen Gartenpforte. Sie hatten für Samstag, den 26. August in ihren Garten nach Steinenbrück eingeladen.

Es war ein schöner und sonniger Nachmittag im August. Damit jede(r) einen Sitzplatz hat, standen überall Stühle und Bänke - auf der Terrasse, vor und im Gartenhaus auf dem Rasen, am Teich, am Grillplatz… und trotzdem wurde es knapp mit dem Platz. Über 30 Gartenfreunde waren der Einladung gefolgt und genossen ein paar schöne Stunden in geselliger Runde.

Die Getränke stellt der Gastgeber, den Kuchen bringen die Gäste mit. Und wie nicht anders zu erwarten, bog sich der Tisch mit dem Kuchenbuffet. Durch die vielen Gäste war es eng und gemütlich. Bei Kaffee und Kuchen wurden Geschichten erzählt, Gedichte, Büttenreden und Witze rezitiert, es wurde sogar kurz gesungen.

Und mit Horst als Führer kam auch der große Garten nicht zu kurz. Die beiden Gartenhäuser, die große Teichanlage mit mehreren Becken, die „Scholtysek‘schen“ Hühner auf der Wiese gegenüber, aber auch die vielfältigen Blumen und Pflanzen…..es gab viel zu bewundern und zu bestaunen. Ein Gartenhaus ist als Werkstatt eingerichtet.  Die hier von Horst selbstgemachten Kerzen gab es für alle als Gastgeschenk.

Zuerst waren für den Nachmittag statt Kaffee und Kuchen lieber Kölsch und Grillwurst vorgesehen, später machte dann aber doch die Parole „Kuchen mitbringen“ die Runde. Horst hatte aber das angedachte Grillen nicht aufgegeben, sondern nur vom Nachmittag auf den Abend verschoben. Leider heimlich und im Verborgenen und so blieben nur einige wenige der Gäste spontan noch zum Überraschungsgrillen am Abend.

 

Jahresausflug in den Westfalenpark                                     von Lia Gebauer

Am Samstag, 10. Juni fuhr der OGV Bensberg mit dem Bus nach Dortmund in den Westfalenpark. Natürlich wurde als erster Höhepunkt der Tour das bereits traditionelle Open-Air-Frühstück abgehalten. Wir hielten auf einem Rastplatz, packten die Biertische aus und im Handumdrehen war ein herrliches Frühstücks-Buffet aufgebaut. Nach der Stärkung war es nur noch eine kurze Strecke bis wir den Westfalenpark erreichten. Dort angekommen fuhren wir erst mal alle zusammen mit der Bimmelbahn durch den ganzen Park. Hier bekam man gleich einen guten Überblick über die vielen Attraktionen des Parks: Florianturm, Inselpavillon, diverse Gärten, einen See, auf dem man Tret- und Paddelboot fahren kann, eine Seilbahn, viele Restaurants, Spielplätze, Skulpturen, Tiere und natürlich viele herrliche Blumen.

Danach wurden wir in zwei Gruppen von zwei Experten durch den Park geführt. Natürlich war Herr Lolling einer der beiden. Das ist der Rosenspezialist, der bei uns bereits einen Vortrag gehalten hatte. Er zeigte uns wunderschöne Gärten, erklärte die verschiedenen Rosenarten und begeisterte uns mit der Liebe zu seinen Lieblingsblumen. Ein Thema, das uns Gartenfreunde besonders interessierte, war der Rosenschnitt. Wann soll man Rosen schneiden? An welcher Stelle schneidet man am besten?

Für Rosen ist der zeitige Rückschnitt im Frühjahr unerlässlich. Doch auch während der Saison muss man vor allem an öfter blühenden Beet- und Edelrosen immer wieder die Gartenschere ansetzen. Für den Rückschnitt gibt es eine einfache Faustregel. Schwach wachsende Rosensorten werden stark zurückgeschnitten, starkwachsende werden weniger gestutzt. "Je stärker man eine Rose schneidet, desto kräftiger ist der Neuaustrieb".

Wir bestaunten aber nicht nur das Rosarium, sondern besuchten auch einen Kräutergarten, gingen an einem herrlichen See vorbei, indem sich die blühenden Bäume und Blumen spiegelten und vieles mehr. Die anderthalbstündige Führung ging im Flug vorbei.

Schon hieß es Abschied nehmen von Herrn Lolling, denn im Restaurant „Zu den Wasserbecken“ war schon das Mittagessen für uns vorbestellt. Hier saßen wir sehr angenehm unter Sonnenschirmen an erfrischenden Wasserbecken. Das Essen war sehr schmackhaft, die Bedienung freundlich, kurzum: Es ging uns so richtig gut! Die Sonne lachte dazu vom Himmel.

Nach dem Mittagessen konnte jeder in kleinen Gruppen den Park „auf eigene Faust“ erkunden. Meine Gruppe machte eine Tour mit der Seilbahn, besuchte einen Biergarten, wanderte um den See und entdeckte noch viele schöne Gartenideen. Natürlich fuhren wir auch mit dem Aufzug auf den 173 m hohen Florianturm. Hier hatte man einen tollen Blick über das ganze Ruhrgebiet. Natürlich machten wir viele schöne Fotos für unsere lieben daheim (zum Angeben!). Leider war die Zeit im Nu vorbei und unser Bus fuhr wieder nach Hause.

Wir erlebten einen herrlichen Tag mit vielen wunderschönen Blumen im strahlenden Sonnenschein und freuen uns schon, wenn es wieder heißt „Der OGV geht heut auf Tour“!

 

 

 

BEERENOBST IM HAUSGARTEN                                               Mai 2017

Infolge eines ärztlich verordneten Sprechverbotes musste der vorgesehene Referent Klaus-Dieter Kerpa seinen geplanten Vortrag zum Thema BEERENOBST IM HAUSGARTEN kurzfristig absagen.

Was nun? Bis zum Infoabend waren es nur noch vier Tage. Der Veranstaltungsort war fest reserviert, die Presse für das nahe Wochenende um Werbung für den Vortrag gebeten und die Einladungen an die Mitglieder waren auch schon lange verschickt – der Infoabend musste stattfinden. Aber was tun? Wieder ein großer Stammtisch KLAAF & TRATSCH, wieder ein Filmeabend oder findet sich auf die Schnelle doch ein neuer Referent?

Die Rettung ließ nicht lange auf sich warten, lag sogar in greifbarer Nähe. Ich informierte meine Mitstreiter im Vorstand über die unglückliche Absage des Referenten und auf meine verzweifelte Frage WAS MACHEN WIR AN DEM ABEND? antwortete unser Vereinsmitglied Eilert Ohrt ohne zu zögern ICH MACH ES SELBER, ICH HALTE DEN VORTRAG! Und wie du es gemacht hast!!

Am Dienstag, 16. Mai freuten sich im Saal der Gaststätte Lindenhof in Moitzfeld mehr als 20 Gartenfreunde einen Vortrag über  Beeren im eigenen Garten zu hören und Neues zu lernen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Lieber Eilert, vielen Dank für deine spontane Zusage, als Referent den Infoabend zum Thema BEERENOBST IM HAUSGARTEN zu ermöglichen. Vielen Dank für deinen kurzweiligen und informativen Vortrag!

Nach der Begrüßung um 19.00 Uhr ging es auch gleich los, Eilert begann seinen Vortrag direkt mit einem Knaller! Zur Überraschung aller gehören nämlich auch Paprika, Banane und Apfelsine zur Familie der Beeren – natürlich nicht vom Gefühl her, aber doch nach der botanischen Definition der Beeren.

Zuerst sprach Eilert über die Johannesbeere. Es gibt sie als Strauch oder Hochstamm in den Fruchtfarben weiß, gelb und rot. Als Flachwurzler wachsen sie auch in sandigen oder lehmigen Boden. Um die gewünschte Feuchtigkeit zu gewährleisten, sollte der Boden öfter gemulcht oder mit Kompost abgedeckt werden. Im Herbst und Winter wird die Pflanze ausgelichtet, nach 4 – 5 Jahren werden die mittlerweile schwarzen Haupttriebe ausgeschnitten. Die Vermehrung kann über Stecklinge erfolgen. Gallmilbe, Blasenlaus und Triebblattlaus sind die häufigsten Krankheitserreger.

Von der Stachelbeere kennt man die unterschiedlichsten Arten in den Geschmacksrichtung-en süß bis sauer. Üblicherweise wächst sie als Strauch, ist aber auch als Knie- oder Hoch-stamm gezüchtet. Eine eigene Vermehrung ist fast unmöglich, hier bleibt nur der Weg über eine Baumschule. Im Herbst und Winter werden die Triebe eingekürzt und ausgelichtet. Die Blattfallkrankheit und der amerikanische Stachelbeermehltau schaden der Pflanze am meisten.

Die Jostabeere ist eine Züchtung aus Johannes- und Stachelbeere. Es ist eine robuste Pflanze, kaum anfällig für Krankheiten. Gestärkt wird sie durch eine sparsame Düngung mit Phosphor und Kalium. Das Besondere der Josta ist die stufenweise Reifung der Früchte in der Zeit von Anfang Juli bis Ende August – zum Schutz gegen die Vögel als Mitesser abgedeckt durch ein Netz. Die Ernte erfolgt ab Mitte August.

Die aromatischen Himbeeren wachsen in roten, gelben und weißen Fruchtfarben. Sie sind langrutig und benötigen ein unterstützendes Wuchsgerüst. Man unterscheidet zwischen einfach und mehrfach Blüher, die teilweise bis in den November hinein blühen. Im Frühjahr werden am Tragarm zur Stärkung des Haupttriebes die Verzeigungen entfernt, nach der Ernte werden tragende Ruten bodengleich abgeschnitten. Für das kommende Jahr werden ausgewählte Jungtriebe als neue Tragarme belassen. Durch die Gallmücke geschädigte Äste und Ruten müssen ausgebrochen werden.

Schon seit dem Mittelalter ist die Brombeere in Europa bekannt. Sie besitzt viel Vitamin A und wenig Zucker. Die dornenlose Züchtung schmeckt etwas süßer. Brombeeren wachsen langrutig und benötigen ein unterstützendes Wuchsgerüst. Im Frühjahr werden am Tragarm zur Stärkung des Haupttriebes die Verzeigungen entfernt. Die wilden Brombeeren werden im August geerntet, die Erntezeit der dornenlosen Beeren ist bis zu einem Monat später. Gegen den bekanntesten Schädling, die Gallmücke, hilft spritzen, geschädigte Äste ausbrechen.

Um 20.30 Uhr, am Schluss seines Vortrages waren sich alle einig: Besser als unser Eilert hätte es kein Fachmann machen können! Lieber Eilert, vielen Dank für deine spontane Zusage, als Referent den Infoabend zum Thema BEERENOBST IM HAUSGARTEN zu ermöglichen. Vielen Dank für deinen kurzweiligen und informativen Vortrag! Eilert, du bist Gold wert!

 

 

 

 

Pflanzentauschbörse im April
 

Sonntag, der 23. April war wieder Pflanzentauschtag in Moitzfeld. Auf Einladung vom OGV Bensberg kamen wieder über vierzig Gartenfreunde in der Zeit zwischen 14.00 und 15.00 Uhr auf den Dorfplatz hinter der Kirche, um liebgewonnene Pflanzen in gute Hände weiter zu geben - im Tausch gegen die lang gesuchte Seltenheit oder einfach „nur“ verschenkt. Einer der Renner waren, wie immer beim Tauschtreff im Frühjahr, die angezogenen Tomatensämlinge von unserem Eilert Ohrt.

Das warme Wetter und die Sonne lockten diesmal viele vereinsfremde Gartenfreunde nach Moitzfeld zum Tauschtreff. Gesunde Pflanzen im Kompost oder der grünen Tonne zu entsorgen entspricht einfach nicht dem Naturell des Gärtners. Und so machte sich dann am Schluss mancher Gartenneuling beschenkt mit vielen neuen Schätzchen auf seinen  Heimweg.

 

 

 

Gartenteiche – Wasser im Garten         von Lia Gebauer und Dieter Roth

Wasser, auch der eigene Teich, hat für viele Menschen etwas Beruhigendes. Am Wasser sitzend, lässt sich Bestens ausruhen, entspannen, den Gedanken nachhängen, träumen. Leise plätschert das Wasser, Vögel baden sich darin, Fische schnappen nach Futter, viele kleine und große Lebewesen nennen den Teich ihr Zuhause. Ein Teich gibt jedem Garten etwas Besonderes.

Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass das Thema vom OGV- Infoabend am Dienstag, 11. April 2017 über dreißig interessierte  Zuhörer in die Gaststätte Lindenhof nach Moitzfeld lockte.  Hatte der Obst-und Gartenbauverein Bensberg doch zum Thema „Gartenteich“ einen stadtbekannten Experten als Gastreferent gewinnen können - Sven Mathies vom Wassergartencenter Mathies.

Nicht jedes Wasserloch ist auch ein vernünftiger Teich. Loch graben, Folie rein, Kies und Wasser drauf – das reicht nicht! So einfach ist es nicht! Ein Gartenteich ist ein eigener Lebensraum, erfordert viel Pflege, macht aber auch jede Menge Freude.

Herr Mathies machte aus dem geplanten Infoabend einen Schnelllehrgang zum Thema Gartenteich. Kurzweilig und informativ legte er mit der Zuhörerschaft einen Gartenteich an. Natürlich nur theoretisch, aber seinen Vortrag begleitend zeigte er  jeweils passende Dias zu den einzelnen Phasen beim Anlegen eines Gartenteiches - von der Planung über die Erdarbeiten bis hin zur Bepflanzung des Teiches.

Praktisch unterstützte Sven Mathies seinen Lehrvortrag durch die rundgereichten Musterstücke von Kapillarband, Schutzvliesen und Teichfolien. Für alle zum Mitnehmen gab es zusätzlich reichlich Infomaterial und Prospekte zum Thema Filter, Pumpen und Wasserpflanzen.

Für den eigenen Teich im Garten sollte, wegen den Teichpflanzen, der Wassererwärmung und der Algenbildung, ein gut einsehbarer Platz mit maximal sechs Stunden Sonneneinstrahlung am Tag ausgewählt  werden. Bei der Planung der Teichfläche hilft ein auf dem Boden ausgelegtes Schnur- oder Schlauchmodell.

Handarbeit ist zu langwierig, deshalb wird der Teich professionell mit einem kleinen Bagger ausgehoben. Hierbei muss besonders auf an dieser Stelle verlegte Kabel Rücksicht genommen werden. Die Erde wird in Stufen abgetragen – Sumpfbereich, Flachwasser- und Tiefwasserzone. Vlies schützt die Teichfolie vor Wurzeln und spitzen Steinen. Damit der Wasserstand im Teich stets auf gleicher Höhe bleibt, wird der Teichrand mit einem Kapillarband begrenzt und befestigt. Der Teich sollte nur mit kalkarmem Leitungswasser befüllt werden.

Als Fachmann empfahl Herr Mathies den Einbau eines geeigneten Durchlauffilters und zur Sauerstoffanreicherung ein Wasserspiel. Zum Bepflanzen eignen sich z. B. Seerosen, wobei man aber die Größe der verschiedenen Arten berücksichtigen muss. Fische dürfen frühestens erst nach 3 Wochen in den Teich eingesetzt werden.

Mit den vielen Tipps und Ratschlägen von Sven Mathies birgt der eigene Teich im Garten nach diesem Abend keine Geheimnisse mehr und vielleicht wird der eine oder andere Gartentraum jetzt auch wahr. Vielen Dank!

 

 

 

Protokoll Jahreshauptversammlung  von Lia Gebauer / DR

Gaststätte „Gaffel im Lindenhof“  – Moitzfeld 21.März 2017

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

Herr Dieter Roth eröffnete die diesjährige Hauptversammlung um 19.00 Uhr und stellte fest, dass die Einladungen fristgerecht verschickt worden war. Es nahmen 41 Mitglieder an der Versammlung teil. (siehe Teilnehmerliste).

  1. Jahresbericht

Die Schriftführerin L. Gebauer verlas anschließend den Jahresrückblick, in dem die Aktionen wie Vorträge, Ausflüge, Aktionen etc. des abgelaufenen Gartenjahrs aufgeführt waren. Pro Veranstaltung nahmen zwischen 8 (Stammtisch) und 63 (Advent) Mitglieder und Freunde des Vereins teil. Besondere Höhepunkte des letzten Jahres war unser Infostand auf dem Bensberger Frühlingsfest, die Tagesfahrt nach Holland zu den Gärten aus aller Welt „Mondo Verde“, die Offene Gartenpforte bei Familie Weger, die Infoabende „Tomaten“ und „Rosen“, etc

  1. Kassenbericht

Anschließend verlas und erläuterte der Schatzmeister Achim Gebauer den Kassenbericht. Die Zusammenfassung der Einnahmen und Ausgaben können der Zusammenfassung von A. Gebauer entnommen werden.

Der aktuelle Kassenstand betrug am Jahresende 3618,17 Euro.

  1. Bericht der Kassenprüfer

Unsere Kassenprüferinnen Frau Monika Schmidt und Frau Maria Kirschnick haben die von Herrn Achim Gebauer geführte Kasse im März 2017 geprüft und die Ordnungsmäßigkeit bestätigt.

  1. Aussprache zu den Berichten

Allgemein wurden die Portokosten als großer Ausgabeposten angesehen. Herr Roth informierte darüber, dass die Möglichkeit des preiswerten Versandes als Infopost für unseren Verein auf Grund der Mindermenge an Post zwischenzeitlich fortgefallen ist. Nach einer intensiven Diskussion um die Möglichkeiten zur Senkung der Portokosten wurde beschlossen, den Versand wie gewohnt durchzuführen. Die Portokosten werden durch die ab 2017 geltende Erhöhung des Mitgliederbeitrags von 10 auf 15 Euro ausgeglichen.

  1. Entlastungen

Frau Kirschnick beantragte die Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung des Vorstandes wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Der Vorstand enthielt sich seiner Stimme.

  1. Neuwahl der Position „Kassenprüfer / in“

Die Amtszeit von Frau Maria Kirschnick ist beendet. Einstimmig wurde Herr Uwe Strauch für die nächsten 2 Jahre zum neuen Kassenprüfer gewählt.

Die Wahl war einstimmig, Herr Strauch enthielt sich seiner Stimme. Die Amtszeit der 2. Kassenprüferin, Frau Monika Schmidt endet im Jahr 2018.

  1. Bekanntgabe weiterer Aktionen

Herr Roth informierte über weitere Aktionen des OGV Bensberg im Jahr 2017. Am Wochenende 25. / 26. März wird in Overath die IMBIENTA im Schulzentrum Cyriax abgehalten. Dies ist eine Garten- und Handwerksausstellung. Unser Beisitzer Dietmar Schur stellt dort aus.

    

11.04.2017           Vortrag zum Thema „Gartenteiche“ Dozent: Herr Mathies

23.04.2017           Pflanzentauschbörse Frühling auf dem Dorfplatz

16.05.2017           Vortrag zum Thema „Beeren“ Dozent: Herr Kerpa

10.06.2017           Jahresausflug nach Dortmund in den Westfalenpark

26.08.2017           Offene Gartenpforte bei Brigitte + Horst Scholtysek in Steinenbrück

 

  1. Schließen des geschäftlichen Teils

Um 20.10 Uhr erklärte der 1. Vorsitzende Herr Roth die Versammlung für offiziell beendet.

 

Nach dem offiziellen Ende der Sitzung zeigte unser Mitglied Günter Keller noch viele Fotos und mit Musik hinterlegte Videoaufzeichnungen von unseren Aktionen im letzten Jahr. Er bereitete uns eine Riesenfreude mit diesem Augen- und Ohrenschmaus! Das war ein wirklich gelungener Abschluss für unsere diesjährige Jahreshauptversammlung.

 

 

 

OGV - KARNEVAL 2017                                                     von  Dieter Roth

 

In den meisten Fällen finden die Infoabende vom Obst- und Gartenbauverein Bensberg  an einem Dienstag statt. Und so war auch der 14. Februar, der Tag der Karnevalsfeier vom OGV Bensberg, ein Dienstag. Pünktlich um 19.11 Uhr eröffnete der Sitzungspräsident Dieter – Mecki - Roth, gekleidet in  Schlafanzug, Bademantel und Schlappen,  die diesjährige Karnevalssitzung vom Verein im Brauhaus „Gaffel im Lindenhof“. Alle waren kostümiert.

Mit seiner, schon traditionellen  Begrüßungsrede in Reimform HUMOR IST, WENN MAN TROTZDEM LACHT bat Mecki die anwesende Narrenschar um Nachsicht bei den Darbietungen der Akteure. Denn alle auftretenden Künstler waren, bis auf eine Ausnahme, keine karnevalistischen Profis. Es waren Vereinsmitglieder, die aus Spaß an der Freud auf den Brettern der Welt in Moitzfeld einen Sketch spielten oder für ein paar Worte in die Bütt stiegen.

Die schon erwähnte Ausnahme war die Kindertanzgruppe der Karnevalsgesellschaft FIDELE BÖSCHJONGE. Mit ihren akrobatisch anmutenden Tänzen zu bekannten alten und aktuellen Karnevalhits bringen die WIBBELSTÄTZJE Stimmung in jeden Saal, bringen jeden Narren zum Mitwippen. So war es auch auf dieser Feier. Die WIBBELSTÄTZJE waren an diesem Abend die ersten Akteure auf der Bühne. Schon nach wenigen Minuten klatschten und schunkelten viele rhythmisch zur Musik. Das Eis im Saal war gebrochen, karnevalistische Stimmung machte sich breit. Nach dem Auftritt der WIBBELSTÄTZJE waren die Narren für die Eigengewächse bereit.

Und es ging Schlag auf Schlag, ein Höhepunkt jagte den nächsten. Nachdem Lia Gebauer als SILBERHOCHSZEITSBRAUT aus ihrem Eheleben erzählt hatte, gewährte die GÄRTNERIN Ursel Ohrt den Narren einen Einblick in ihr Seelenleben bei der Zubereitung und dem Verzehr des selbst angebauten Gemüses. Es folgte der Sketch KÖLSCH FÜR BEGINNERS mit Inge Roth, eine Sprachschule für Engländer, bei der alle Gäste mitmachen mussten. Der nächste in der Bütt war ein FROSCH. In seinem gereimten Vortrag sprach Eilert Ohrt über das alltägliche Leben an seinem Teich und über die Sorgen und Nöten eines Frosches. Zum Schluß baten sieben ENGEL den PETRUS um eine Auszeit vom Himmel auf der Erde. Sie argumentierten und bekräftigten ihre Urlaubswünsche mit bekannten Melodien wie  IN MÜNCHEN STEHT EIN HOFBRÄUHAUS, OH DU SCHÖNER WESTERWALD, BERLINER LUFT, GANZ PARIS TRÄUMT VON DER LIEBE, DER LIEBE GOTT WEISS… und brachten mit jedem Lied den Saal zum Mitsingen.

Brigitte Scholtysek als Petrus und ihr Mann Horst, die Ehepaare Jansen, Michael und Rekun als Engel – so hatte sie bis zu diesem Abend noch keiner gesehen.

Das am Tag der Karnevalsfeier, am 14. Februar, weltweit auch der  VALENTINSTAG gefeiert wurde, nahm der Sitzungspräsidenten als Anlass zu einer Umfrage zum Thema VERSCHENKEN VON BLUMEN. Das Ergebnis war niederschmetternd. Nur fünf der anwesenden 23 Frauen hatten zum Valentinstag ein Blumengeschenk bekommen. Als Ausgleich für dieses und im Voraus auf das kommende Jahr beschenkte Mecki im Namen der  Männer alle Frauen mit Schnittblumen. Und damit die Damen sich auch nächstes Jahr am Valentinstag noch daran erfreuen können, wählte er, zur Belustigung aller, künstliche Blumen. Der Dank aller beschenkten Damen geht auch an Traudel und Norbert Roth für die Vermittlung der weißen Kosmeen = Schmuckkörbchen.

Alle auftretenden Künstler und Akteure wurden nicht nur mit reichlich Applaus belohnt, als Dank und Anerkennung bekamen sie auch den diesjährigen Vereinsorden überreicht. Dieser Orden war eine Gemeinschaftsproduktion der Familien Ohrt und Roth. Vielen Dank für eure Kreativität und Mühen.

Natürlich geht es auf der Sitzung vom Obst- und Gartenbauverein Bensberg nicht so professionell zu wie bei einer Karnevalsgesellschaft. Die auftretenden Künstler stehen nicht sofort bereit, wenn der vorhergehende ausmarschiert. Jeder möchte natürlich jeden sehen und erleben, jeder möchte immer und überall dabei sein. Erst wenn der vorherige Akt abgeschlossen ist, verlässt der nächste Künstler denn Saal um sich vorzubereiten. So gibt es immer wieder Löcher im Ablauf, die überbrückt werden müssen und so war es auch an diesem Abend. Aber das fand keiner schlimm, eher im Gegenteil! Die Löcher stopfte der Sitzungspräsident mit einem Sprüchlein, einem Witz oder die MONIKA DÖRING spielte ein paar Takte auf ihrem Akkordeon und alle sangen mit. Liebe Monika, vielen, vielen Dank für deine großartige musikalische Unterstützung.

Alle Narren, Gäste wie Künstler und Akteure, fanden den karnevalistischen Abend vom OGV Bensberg richtig schön, gemütlich, gesellig, stressfrei. Und so wie die Tanzsportgruppe WIBBELSTÄTZJE haben auch die anderen Künstler für nächstes Jahr ihr Kommen und ihren Auftritt gleich im Anschluss schon wieder zugesagt. Wir freuen uns darauf!

 

 

OGV – Karneval                                                                                       von Lia Gebauer

Diesmal fand unsere traditionelle OGV-Karnevalssitzung am Valentinstag im Lindenhof statt. Punkt  19.11 Uhr eröffneten die durch den Lindenhof wirbelnden „Wibbelstätzje“ die Sitzung. Mit heißen Rhythmen und atemberaubenden Figuren brachten sie die Stimmung sogleich zum Kochen. Insgesamt hatten sie drei Tänze für uns eingeübt, die uns alle begeisterten. Mecki, unser Sitzungspräsident, stellte fest, dass sie bereits zum 9. Mal beim OGV zu Gast waren. Natürlich verpflichteten wir sie sogleich für die Session 2018.

Anschließend sangen wir einige Karnevalslieder zusammen mit „unserer Monika“, die uns auf dem Akkordeon begleitete. Nun betrat eine „Silberbraut“ die Bühne, die über die Höhe- und Tiefpunkte einer 25-jährigen Ehe berichtete. Wie gut, dass sie sich all diese Ereignisse nur ausgedacht hatte…

Die nächste Büttenrednerin war die Gärtnerin Ursel Ohrt, die ihre Pflanzen so lieb hatte, dass sie diese gar nicht mehr essen wollte. Im Anschluss erzählte ein Frosch (in der Gestalt von Eilert Ohrt) über die Gemeinsamkeiten von Tieren und Menschen.   Beide Vorträge waren – wie immer – klasse!

Aber Ursel und Eilert hatten nicht nur Reden vorbereitet, nein, sie hatten auch die diesjährigen Orden für die auftretenden „Künstler“ gefertigt. Vielen Dank dafür!

Natürlich wurde wieder gesungen, Mecki erzählte ein paar Witze und verteilte, wegen Valentinstag, Plastikblumen an alle die schönen Fraulück.

Nun betrat eine Lehrerin mit dem Motto „Kölsch für Touristen“ die Bütt. Es war Inge Roth, die uns mit vielen englischen Wörtern Kölsch beibrachte. Ich war beeindruckt, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen diesen beiden Sprachen gibt.

Zum Abschluss unserer tollen Sitzung gab es einen musikalischen Sketsch aus dem Himmel: Petrus (Brigitte Scholtysek) gab den Engelchen (Horst Scholtysek, Gabi  und Reinhold Rekun, Ute und Gregor Jansen, Helga und Wilbert Michael) Urlaub. Es war schön, dass sich jeder ein anderes schönes Ziel, das wir kräftig besangen, ausgesucht hatte.

Dieser Sketch war ein wunderschönes Schlussbild für unsere tolle Sitzung. Es hat viel Spaß gemacht mit den Gartenfreunden zu feiern.

Eins, das ist uns hück alt klor: Dat mache mir widder im nächste Johr!

 

 

 Infoabend  Kamelien - Januar 2017    von Lia Gebauer

Am Dienstag, dem 17. Januar traf sich der OGV im Lindenhof für einen Vortrag zum Thema „Kamelien“. Als Referent hatten wir uns hierzu Herrn Hartmut Eisen aus Aachen eingeladen. Er ist Vorsitzender der Deutschen Kameliengesellschaft e. V.

Herr Eisen begann seinen Vortrag mit vielen bunten Dias von Kamelien, die er überall in der Welt aufgesucht hatte. Ursprünglich stammt die Kamelie aus Ostasien, hat sich aber mittlerweile fast überall hin verbreitet. Auch in gemäßigten Zonen ist sie beheimatet. Im Kölner Raum ist sie auch draußen zu finden. Schnee bietet einen guten Schutz für Kamelien, aber zu viel Kälte ist schädlich. Um einem Absterben der Pflanze durch Kälte vorzubeugen, sollte man sie vorher mit kaltem Wasser abspritzen.

Ich war beeindruckt, wie viele verschiedene Arten von Kamelien es gibt. In welchen Farben, Farbkombinationen und Blütenformen sie in der Natur vorkommen, ist faszinierend! In Japan gibt es Kamelien sogar als Bonsai.

Möchte man Kamelien beschneiden, so sollte man das stets am Ende der Blütezeit tun und einen Zentimeter über der Achsel stehen lassen.

Am Ende seines Vortrags ging Herr Eisen noch auf diverse Krankheiten, die Kamelien befallen können, ein und beantwortete unsere vielen Fragen.

Außerdem verteilte er Infoschriften mit „Pflegetipps für Kamelien im Topf“ und „schwarze Flecken auf Kamelienblättern“.

Mich hat der Vortrag sehr angesprochen, so dass ich demnächst auch mal ein paar schöne Kamelien in meinem Garten anpflanzen möchte. Ich fand auch sehr interessant, dass man aus Kamelien Tee herstellen kann.

 

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