Obst- und Gartenbauverein Bensberg

OGV-Adventfeier 2025 von Inge Roth
Der 9. Dezember 2025 war ein Dienstag. Es war der Tag der Adventfeier vom OGV Bensberg. Eingeladen war für 19.00 Uhr, aber schon um 18 Uhr waren ein paar der Gartenfreunde fleißig am Werk. Im evangelischen Gemeindezentrum in Bensberg wurden Tische gerückt und geschmückt. Es wurden Kerzen aufgestellt und Geschirr bereitgestellt, alles vorbereitet für die bevorstehende Adventfeier. Nach und nach trafen die Gäste ein und füllten auf den Tischen die bereitgestellten „süßen Teller“ mit mitgebrachten Köstlichkeiten. Man suchte sich seinen Platz und schnell füllte sich der Saal. Während die jungen Frauen der evangelischen Jugend, die jedes Jahr den Service übernehmen, eintrafen und sich in der Küche sortierten, baute im Foyer der Caterer das große Buffet auf.
Im Saal begann die Feier: Der erste Vorsitzende, Dieter Roth (Mecki), begrüßte die Gäste aufs Herzlichste, besonders begrüßte er Monika, die wieder mit ihrem Akkordeon unseren weihnachtlichen Gesang begleiten wollte. Zunächst dankte er allen, die ihn im vergangenen Jahr so tatkräftig unterstützt haben. Der zweite Vorsitzende, Dietmar Schur, der Kassenwart Achim Gebauer, die Schriftführerin Inge Roth, die Beisitzerinnen und Beisitzer sowie die Kassenprüfer wurden genannt und mit einem kleinen Geschenk bedacht.
Dieter Roth betonte aber, dass er das ganze Jahr über sich auf so viele helfende Hände und tatkräftige Unterstützung verlassen könne und darum wollte er jedem und jeder Anwesenden etwas schenken. So ging er von Tisch zu Tisch und übergab als kleines Dankeschön jedem einen Kugelschreiber mit dem Aufdruck OGV-Bensberg und einen kleinen Nikolaus.
Nun wurde das Buffet eröffnet, wobei zunächst bedienten sich alle an der großen Vorspeisenauswahl und später an den Hauptspeisen. Danach erst bereiteten die jungen Frauen das Nachtischbuffet, alles von Vereinsmitgliedern gespendete süße Desserts und eine Käseplatte, vor. Zwischendurch wurde viel gesungen und erzählt.
Nach dem Essen meldeten sich einige Gäste, die teils besinnliche, teils lustige Beiträge, Geschichten und Gedichte vortrugen.
Kurz vor Ende der stimmungsvollen Feier kam es zum, ja beinahe schon traditionellen Höhepunkt. Eilert Ohrt, der für viele Jahre der zweite Vorsitzende des Vereins gewesen war, schenkte jedem Gast einen Tannenbaum aus süßem Hefeteig.
Zu Guter Letzt wurden noch die jungen Frauen in den Saal gerufen. Britta, Steffi, Manuela und Leonie bekamen ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit in Form eines tüchtigen Applauses, eines Nikolauses und einem großzügigen Trinkgeld ins Sparschwein.
Es war wieder einmal ein festlicher Abend, der uns in weihnachtliche Stimmung versetzt hat. Bewegt von dem Gefühl der freundschaftlichen Gemeinschaft verabschiedete man sich von allen mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und das neue Jahr. Wer wollte nahm noch etwas von den Buffetresten mit nach Hause, für andere oder für sich selbst für den nächsten Tag.
Die Übriggebliebenen räumten mit Hilfe von Steffi, Britta, Leonie und Manuela alles wieder auf, ließen den Abend Revue passieren, lachten über komische Begebenheiten und freuten sich aufs nächste Jahr.
Alle Jahre wieder…. von Inge Roth
Jedes Jahr im Dezember gibt es in Köln an verschiedenen Stellen Weihnachtsmärkte. Jeder für sich hat eine besondere Atmosphäre. Da möchte man doch, wenn man schon so nah wohnt, gerne einmal vorbeischauen. So dachten sich 14 Gartenfreunde und nahmen das OGV-Programm-Angebot einer gemeinsamen Fahrt nach Köln, mit Besuch zweier Weihnachtsmärkte, gerne wahr.
Da Parkplätze in Köln teuer und, besonders in der Weihnachtszeit, auch rar sind, entschieden sie sich, mit der Straßenbahn zu fahren. Am Dienstag, 25. November, trafen sich die „Mitreisenden“ schon am Nachmittag an der Endhaltestelle Bensberg und gemeinsam ging die Fahrt nach Köln.
Das erste Ziel hieß „Rudolfplatz“. Hier gab es vor dem angestrahlten historischen Hahnentor das „Nikolausdorf“. Es war ein etwas kleinerer Markt mit einigen reich geschmückten, beleuchteten Häuschen. Die meisten Angebote waren kulinarischer Art. So wurde bereits nach kurzer Zeit ein einladender Glühweinstand gefunden, wo gemeinsam der erste Glühwein aus kleinen Stiefelchen genossen wurde. Eine Zeit und ein Treffpunkt wurden vereinbart, um mit der Straßenbahn weiterzufahren, zum nächsten Weihnachtsmarkt. Fröhlich, in Weihnachtsstimmung, zu zweit oder zu mehreren, wurde das „Nikolausdorf“ erkundet. Da es noch relativ früh war, war der Markt nicht überlaufen. Man konnte sich die angebotenen Kunst- oder Schmuckstücke in aller Ruhe ansehen oder ohne lange Wartezeit kulinarisches kosten. Langsam kam die auch Dämmerung und die zunehmende Dunkelheit verstärkte die vorweihnachtliche Stimmung der Gartenfreunde.
Zum vereinbarten Zeitpunkt waren alle wieder vollzählig versammelt und schnell kam die nächste Straßenbahn. Schon war man unterwegs zum „Markt der Engel“ am Neumarkt. Hier faszinierten erst einmal die vielen leuchtenden Sternen, die Eiskristalle und die illuminierten Eiszapfen, mit denen die Bäume, ja der ganze Himmel dekoriert waren. Man musste stehen bleiben und schauen. Dann wurde durch die Gassen mit den verzierten Häuschen flaniert und die unterschiedlichsten Angebote angeschaut. Wer mutig war, fuhr mit dem Karussell. Immer wieder begegnete man „Engeln“ in goldenen Gewändern, mal in Gruppen zu Fuß und sogar auf einem Schimmel. Als man sich zum verabredeten Zeitpunkt wieder traf, war man sich einig, dass hier eine ganz besondere Atmosphäre herrschte.
Zum Ausklang war im Gertrudenhof für uns ein Tisch reserviert. Das Brauhaus liegt unweit des Neumarktes in der Nachbarschaft der Kirche St. Aposteln und ist gut zu Fuß zu erreichen. Hier saßen die Gartenfreunde zusammen, bei einem guten Essen und leckeren Getränken. Man zeigte sich gegenseitig die auf den Märkten erworbenen Dinge und erzählten über Erlebtes und das bevorstehende Weihnachtsfest.
Zu gegebener Zeit ging es dann zusammen zu Fuß zurück zum Neumarkt und mit der Straßenbahn nach Bensberg. Alle waren sich einig, dies war ein schöner adventlicher Ausflug.
„Sing mit dem OGV“ von Inge Roth
so lautete die Einladung für Dienstag, den 11. November um 19:00 Uhr, in den Lindenhof in Moitzfeld. So trafen nach und nach die sangesfreudigen Gartenfreunde in bester Stimmung ein. Zunächst wurde bei Kölsch und leckerem Essen das Neuste ausgetauscht. Im Hintergrund spielte „Manni“, der Alleinunterhalter auf seinem Keyboard Tischmusik.
Doch nach dem Essen stellte Manni sich dann offiziell den Anwesenden vor und betonte „Musikwünsche sind erwünscht!“
Schon ertönten Schlager aus den 60gern, Oldies, Seemannslieder und natürlich auch ein paar Karnevalslieder. Immer wieder überraschte Manni die Gäste mit Liedern, die man schon lange nicht mehr gehört hatte und doch die Texte noch auswendig konnte. Und die Gartenfreunde sangen mit, zuerst zögerlich und dann aber immer kräftiger. Bei manchen Liedern wurde auch tüchtig geschunkelt. Dann hielt es viele nicht mehr auf den Plätzen und die Tanzfläche wurde erobert. Die schmissigen Musikstücke luden einfach ein, sich dazu zu bewegen, egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Tanzpartner*in.
Gegen 21:00 Uhr leerte sich langsam der Saal. Nur ein paar Sängerinnen und Sänger konnten sich noch nicht trennen. Aber um 21:30 Uhr mussten auch sie sich wehmütig verabschieden, nach den vielen Zugaben war dann Schluss mit Mannis mitreißender Musik. Aber vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen!?
Frühling, Sommer, Herbst und Winter - Pflanzen für jede Jahreszeit von Inge Roth
Nicht nur das Thema der Infoveranstaltung des OGV Bensberg lockte am Dienstag, 14. Oktober viele Gartenfreunde in den Lindenhof in Moitzfeld, sondern auch die Referentin Brigitta Höller. Denn Frau Höller ist bei den Mitgliedern bekannt für ihre interessanten, lebendigen Vorträge.
So startete die Gärtnermeisterin ihren strukturierten Vortrag mit vielen Fotos in der aktuellen Jahreszeit, dem Herbst und betonte, dass auch im Herbst blühende Pflanzen wichtig sind, weil es viele Insekten gibt, die darauf angewiesen sind. Dazu zeigte sie eine schöne Aufnahme eines Taubenschwänzchens. Es folgten Fotos von Bergastern, die lila strahlten und Goldastern, die gelb leuchteten, von Wilder Malve und Tauben Skabiose (Grindkraut), die gut am Gehölzrand und unter Bäumen, also wärmeren Plätzen gedeihen. Aber auch die Wiesenflockenblume und Färberkamille gab es zu bewundern. Wir erkannten, dass auch der Herbst zum Teil mit bunten Blüten, aber auch mit bunten Früchten noch viel Farbe für den Garten zu bieten hat.
Dem Herbst folgte der Winter. Anhand von Darstellungen schöner Gehölze, wie die vielen Arten des Cornus, des Winterduftschneeballs und der Winterkirsche, aber auch dem Korkenzieherhasel und vieler Gräser zeigte Frau Höller auf, wie attraktiv ein Wintergarten sein kann. Schön anzusehen sind auch nicht zurückgeschnittene Gräser in einer raureifen Winterlandschaft.
Für viele Frühjahrsblüher wie Narzissen, Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen müssen wir vorarbeiten, indem wir Zwiebeln in die Erde bringen. Das Gute aber ist, diese Arbeit ist einmalig. Danach vermehren sie sich meist selbstständig und blühen jedes Jahr umso mehr. Mit prächtigen Fotos wurde uns die Kornelkirsche vorgestellt. Sie blüht ähnlich wie die Forsythien im Frühling und ist winterhart, gilt als Großgehölz und kann ohne Schutzmaßnahmen im Garten überwintern. Wer die farbliche Vielfalt der Windröschen in seinen Garten holen möchte, muss sie einmalig im Frühjahr pflanzen. Dann genießt man jedes Jahr frische Farben. Die Farben Weiß, Cremegelb, Rosa bis Schwarzrot schenken uns die Blüten der Lenzrosen schon ab Februar.
Im Vortrag beim Sommer angekommen, entdeckten wir die Rosenzeit. Hier stellte uns Frau Höller die Ramblerrose vor, zum Beispiel „Perennial blue“ und gab dazu besondere Tipps zur Pflanzung und Pflege. Die Pflanze lässt sich gut nutzen zur Begrünung von Hauswänden, Pergolen und Bäumen und ist, da halbgefüllt, besonders bienenfreundlich. Insektenfreundlich sind alle heimischen Stauden wie der Wiesen-Salbei, Veronika, Schwarze Flockenblume und viele mehr. Sie stellen die Lebensgrund für heimische Insekten dar. Ihr besonderer Vorteil ist aber auch, dass sie an unser Klima angepasst und oft trockenheitstolerant sind. In diesem Zusammenhang zeigte die Referentin einige Aufnahmen des aus China stammenden Strauchs „Sieben Söhne des Himmels“, der durch seine späte Blütezeit und leuchtend roten Fruchtschmuck besticht und sehr wenig Wasser benötigt. An seinen Blüten hat man, genau wie bei den Hortensien, bis in den Herbst hinein Freude.
Damit war der Jahreskreis geschlossen und der informative Vortrag zu Ende. In der anschließenden Fragerunde wurden von Frau Höller noch viele Fragen geklärt. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.Neuer Text
OGV-Wanderung auf dem Lyrikpfad von Lia Gebauer
Am Sonntag, dem 28. September wanderten einige Mitglieder des OGV auf dem Lyrikpfad an der Stunde. Wir trafen uns an der Kirche in Herrenstunden und gingen zunächst zur Quelle der Strunde. Die Strunde trieb früher bis zu 51 Mühlen an und wurde daher „fleißigster Bach Deutschlands“ genannt. Unser Mitglied E. Ohrt hatte bereits an diesem ersten Wanderpunkt eine Stärkung für alle bereit, die wir gern in flüssiger Form als Wegzehrung zu uns nahmen…..
Nach dieser Stärkung wanderten wir an der Malteser Komturei, Burg Zweifel, Gut Schiff und dem alten Freibad von Herrenstrunden, wo man heute Beach Volley Ball spielen kann, vorbei. Dann ging es endlich in den herbstlichen Wald. Die Sonne schien auf die bunten Blätter. Wir hielten unterwegs oft an und lasen die Gedichte, die auf den Stelen notiert waren. Einige von uns hatten aber auch andere Verse passend zum Herbst mitgebracht. So marschierten wir am buddhistischen Zentrum vorbei fast bis zum Papiermuseum und wieder zurück. Zum Abschluss kehrten wir im Restaurant „Zur Quelle der Strunde“ ein und ließen den Wandertag gemütlich ausklingen. Dieter Diekmann stimmte zum Abschluss noch das uns allen bekannte Herbstgedicht „Herr von Ribbeck zu Ribbeck im Havelland“ an, was wir fast alle auswendig kannten.
Es war eine schöne Wanderung mit viel Spaß (auch Dank Eilerts Flasche).
Ein Fest für die ganze Familie von Inge Roth
Am Sonntag, den 3. August lud das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe von 11 bis 17 Uhr wieder zum traditionellen Museumsfest ein. Auf dem von historischen Fachwerkgebäuden eingerahmten Gelände gegenüber des Technischen Rathauses erwartete die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Vorführungen historischer Handwerke, spannenden Aktionen für Kinder, Führungen, Ausstellungen und regionalen Köstlichkeiten, ganz nach dem Motto „Handwerk entdecken und Geschichte erleben“.
Und wir durften dabei sein. Der OGV Bensberg war eingeladen, sich mit einem Pavillon den Besuchern zu präsentieren. Zahlreiche Gartenfreunde meldeten sich, um die Standbesetzung zu unterstützen. So konnten sich Erwachsene und Kinder auf kreative Mitmachaktionen bei uns freuen.
Mit Magic-Box, Spiegelmalen, Heißen Draht und Shuffleboard lockten wir viele große und kleine Besucher an unseren Stand. Auch unsere Preise waren hoch begehrt: kleine Kräuterpflanzen, Blumen, Obst und Gemüse und auch die ein oder andere Süßigkeit wurden von den glücklichen Gewinnern wohl bedacht ausgewählt. Mit Fotos und Texten an der roten Stellwand aber auch in vielen persönlichen Gesprächen informierten wir über unseren Verein und luden herzlich zu den kommenden Terminen ein.
Der Tag war schnell vorbei. Es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Und, wie es so üblich ist bei uns, waren zum Aufräumen und Abbauen viele Helfer und Helferinnen anwesend. Am Ende war der Vorstand des Museums, aber auch wir erstaunt, wie viele Menschen uns besucht haben und sich in unser Buch eingetragen haben. Eins ist klar: Beim nächsten Mal sind wir wieder mit dabei. Ideen werden jetzt schon gesammelt.
Vielen Dank, an alle für ihren EInsatz.
Der OGV Bensberg "On Tour" nach Essen
von Inge Roth
Zunächst sah es so aus, als ob das diesjährige Ziel für den Jahresausflug die Gartenfreunde nicht so ansprechen würde. Geplant war für vormittags in Essen die Villa Hügel mit Führung zu besichtigen und am Nachmittag zum Gruga-Park zu fahren. Die Anmeldungen liefen zunächst schleppend, doch plötzlich meldeten sich so viele Interessierte an, dass der Vorstand beschloss, einen größeren Bus zu ordern. So trafen sich dann am Samstag, 19. Juli 64 fröhliche Gartenfreunde pünktlich am Busbahnhof in Bensberg ein, sodass der Bus um 8:00 Uhr rollte.
Es gab viel zu erzählen und so merkte man nicht, wie die Zeit verging. Bereits nach einer ¾ Stunde hatten die Ausflügler den vorher gewählten Rastplatz erreicht. Hier packten alle mit an, um das mitgebrachte Frühstücksbuffet aufzubauen. Schon routiniert wurden die Stationen für Kaffee und Tee, Brötchen, Belag und Rohkost von fleißigen Helferinnen und Helfern besetzt, sodass jede und jeder schnell versorgt war. Und es war wieder köstlich. Ob es an dem schönen Ort lag oder an der netten Gesellschaft, man weiß es nicht, aber jeder langte genüsslich zu. Nicht umsonst ist das gemeinsame „Open Air Frühstück“ ein Highlight unserer jährlichen Tagesfahrt.
Zeitig wurde wieder alles im Bus verstaut, denn es musste schon noch eine kurze Strecke zurückgelegt werden bis zur Villa Hügel, wo eine Führung auf uns wartete. Als alle eingestiegen und angeschnallt waren – jetzt konnte es losgehen - sprang der Bus nicht an. Der Busfahrer und alle technisch versierten Männer und Frauen suchten nach Ursache und Lösungsvorschlägen, doch bei diesem hochmodernen, elektronischen System versagten alle. Letztendlich blieb nichts anderes übrig, als beim Busunternehmer einen Ersatzbus zu erfragen. Auf Grund der Größe der Reisegruppe erwies sich dies als schwierig, aber machbar. So schickten sie 2 Busse, einen kleineren und einen größeren und alle wurden untergebracht. Bevor wir aber losfahren konnten, kam der Busfahrer in den Ersatzbus und informierte alle, dass der Doppeldecker jetzt doch startklar ist. Ob mit magischen Händen oder roher Gewalt, ist nicht bekannt, aber alle stiegen um und es konnte losgehen.
Durch das „Busmanöver“ hatte sich leider unser Termin zur Führung durch die Villa Hügel erledigt, bedauerlich, aber niemand war sehr enttäuscht. Die Sonne schien, es ging allen gut und der Bus fuhr. Was will man mehr?
Da im Gruga-Park im Restaurant „Orangerie“ ein Mittagessen wartete, stellte sich bei allen auch der kleine Hunger ein. Gut organisiert durch telefonische Mitteilung der vorherigen Menüwahl, lief die Bewirtung wie am Schnürchen. Um 14 Uhr fand eine, extra für den OGV organisierte Rundfahrt mit der Kleinbahn statt. Eng, aber gemütlich zusammen konnten alle Mitgereisten während der Fahrt einen Eindruck von der Größe und Schönheit der Anlage gewinnen und eventuelle Ziele für die folgende Zeit zur freien Gestaltung wählen. Diese war auch großzügig geplant damit Zeit für einen Kaffee, ein Eis oder ein kühles Getränk blieb, wofür es als Überraschung, einen „Verzehrgutschein“ gab.
Zur Abfahrtszeit, gegen 17:30 fanden sich dann alle wieder zusammen und fuhren müde, aber glücklich im Doppeldecker nach Hause. Es war ein toller, erlebnisreicher Tag, an den wir uns alle gerne erinnern.
Streuobstwiesen im Bergischen von Inge Roth
Da der 1. Vorsitzende, Dieter Roth, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend war, begrüßte Eilert Ohrt am Dienstag, dem 8. Juli den Referenten, Herrn Michael Müller zum Infoabend. Der Urlaubszeit und überlagernden Terminen geschuldet, waren lediglich 15 Gartenfreunde eingetroffen. Doch das Interesse war groß. In seiner Begrüßung hob Herr Ohrt noch einmal hervor, dass nun etwas ganz Neues für uns kommt, da wir unsere Gärten verlassen und viel über Streuobstwiesen erfahren werden.
In einem Team ehrenamtlich arbeitender Baumpfleger*innen betreut Herr Müller seit vielen Jahren die Streuobstwiesen im Bergischen. Seit mehreren Jahren auch die 1957 am VPH, von den dort lebenden Pallottinerinnen, gepflanzten Bäume. Damals zur Versorgung der Kranken gedacht, wurden die Bäume in der Reihenfolge ihrer Fruchtreife gesetzt. Sodass zu fast jeder Jahreszeit reife Äpfel zur Verfügung standen.
Der Bergische Streuobstwiesenverein e.V. (BSSOWV) fördert und pflegt die Bäume, erntet und nutzt das Obst. Hauptsächlich Äpfel und Birnen, aber auch Kirschen, Pflaumen und anders Obst wird geerntet. Es geht um den Erhalt alter Bäume und Sorten, aber auch um Neuanpflanzung widerstandsfähiger Obstbäume, die besser mit dem Klimawandel umgehen können. Dies bedeutet Arbeit rund ums Jahr.
Anekdotenreich und gut verständlich referierte Herr Müller über diese Arbeit. Er zeigte anhand von Diagrammen und Bilddarstellungen die Apfelsorten nach Pflückreife geordnet auf, erklärte den Schütteltest und erläuterte, was mit dem geernteten Obst geschieht. So wird nicht nur das frisch geerntete Obst in einigen ortsansässigen Supermärkten verkauft, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen stellen köstliche Brotaufstriche, Kompotte und sogar Obstbrände her. Neuen Ideen ist man da sehr aufgeschlossen. Seit neustem wird aus bestimmten Äpfeln (durch ein „Start up“ – Unternehmen) Cider hergestellt. Alle Produkte werden auf Museumsfesten, Märkten oder durch örtliche Supermärkte verkauft.
Es war kein frontaler Vortrag, es war ein lebendiges Miteinander. Fragen wurden gestellt und beantwortet, Erfahrungen wurden ausgetauscht. So wurde zum Beispiel die Frage nach dem Unterschied zwischen Hoch- und Halbstämmen, nach Kronenformen und Obstbaumschnitt sowie Maßnahmen gegen Wühlmäuse ausgiebig geklärt.
Zuletzt empfahl Herr Müller uns den „Streuobstwiesenweg“. Er bietet auf knapp fünf Kilometern eine idyllische Wanderung durch die Kulturlandschaft rund um Bensberg.
Wir hätten noch weiter zuhören können, aber um 20:30 Uhr war dann Schluss. Michael Müller stellte noch verschiedenes Informationsmaterial zur Verfügung und sich selbst für persönliche Fragen.
Es war ein gelungener Infoabend.
Offene Gartenpforte am Bensberger Berg von Inge Roth
Unser Vereinsmitglied Helmi Clever hatte nicht nur ihr Gartentor für uns geöffnet. Am Samstag, 28. Juni empfing sie ihre Gartenfreunde mit sommerlich dekorierten Bierzeltgarnituren auf der Einfahrt neben dem Haus und unter dem Carport. Und wir Gäste wussten diese schönen Schattenplätze zu schätzen, denn es war heiß.
Die Gäste trafen tröpfchenweise ein, manche sogar zu Fuß oder mit dem Rad und so fanden sich am Ende über 25 Gartenfreunde ein. Wie üblich brachten sie Kuchen mit, aber auch so manchen herzhaften Snack. Helmis hilfreiche Geister, Tochter Biggi und Schwiegersohn Bernd, versorgten alle mit Kaffee und gekühlten Getränken. Manche Mitglieder hatten sich lange nicht gesehen, so hatte man viel zu erzählen. Obwohl einige Sitzgrüppchen im Garten vorbereitet waren, wollten alle zusammen in der luftigen Einfahrt sitzen. Die fleißigen Geister holten die verteilten Stühle alle dorthin und es wurde eine gesellige Gruppe.
Ab und zu machte sich jemand allein, zu zweit oder zu dritt, auf den Weg durch den Garten. Er war eine Augenweide, was an ein Wunder grenzt in dieser tropischen Zeit. Kräftig grüner Rasen, kleine Figuren, ein Gartenhäuschen und viele wunderschöne Blumen in voller Blüte. Und wer einmal etwas Ruhe brauchte, setzte sich still und leise in den schönen Strandkorb. Ein Garten zum Genießen!
So verging die Zeit im Nu. Es wurde viel gelacht und erzählt. Dann kam das Highlight des Tages: als es eigentlich schon fast Zeit für den Aufbruch war, hatte Helmi noch eine Überraschung für alle bereit: Sie mixte ihren Gästen, mal mit mehr oder weniger Cachaca einen Caipirinha. Er schmeckte köstlich und wir dachten: So muss Brasilien sein!
Aber irgendwann ist auch Schluss, alle, die noch da waren, haben mit angepackt und schnell geholfen aufzuräumen. Danke Helmi, das war eine ganz besondere Gartenpforte! Und danke auch an deine fleißigen Helferinnen (Biggi und Martina) und Bernd.
Was schert mich die Blattlaus von Inge Roth
Im LINDENHOF in Moitzfeld hatten sich am Dienstag, 13. Mai 2025 um 19 Uhr rund 25 interessierte Gartenfreunde eingefunden. Sie erwarteten gespannt den angekündigten Vortrag von Frau Hoppen (NABU), denn die Blattlaus ist doch der Feind aller Gartenliebhaber, oder?
Doch schon zu Beginn erklärte Frau Hoppen, dass es nicht um die Blattlaus im Einzelnen geht, sondern um die Biodiversität, was mehr ist als Artenvielfalt. Es ging um die Vielfalt des Lebens in allen seinen Formen, um das Zusammenwirken, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten sowie die Vielfalt der Ökosysteme.
Was ein Ökosystem ist, wie es funktioniert und warum es überlebenswichtig für Mensch und Tier ist, erläuterte sie anhand vieler vorbereiteter Folien. Auf die Frage hin, was gefährdet unsere Ökosysteme, gab sie zahlreiche Antworten:
Zunächst Massenproduktion von wenigen Arten einer Frucht z.B. eine Bananensorte, dann immer größer werdende Anbauflächen mit Monokultur, aber auch die schweren Landmaschinen, die die Erde verdichten und nicht zuletzt der Dünger, der sich mit dem Einsickern überall hin verteilt.
Anhand vieler Schautafeln erfuhren wir über die mögliche Vielfalt im Garten und auf dem Balkon. Frau Hoppen brachte uns attraktive (Zwerg)gehölze und heimische Pflanzen nahe, die für Schmetterlinge und Wildbienen aber auch für heimische Vögel wichtig sind als Brut- und Nistplatz, aber auch für die Nahrung. Fremdländische Pflanzen werden von den heimischen Insekten und Vögeln nicht gerne oder gar nicht angenommen. Finden sie ihre spezifische Pflanze oder Gehölz nicht, ist die Vermehrung gefährdet und es gibt weniger Insekten, die die Bestäubungsarbeit z.B. leisten und somit weniger Obst oder Gemüse. Und das ist nur ein Beispiel
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Die Notwendigkeit des Erhalts unserer Ökosysteme war uns jetzt klar und wir merkten jeder und jede von uns kann etwas dazu beitragen:
- Wir können uns für die Natur einsetzten, uns für Tiere und Pflanzen engagieren:
- Wir können in unseren Gärten Lebensräume für Insekten und Vögel schaffen z.B. durch Totholzecken, Steinhaufen und Dornenhecken
- Bei der Neupflanzung können wir heimische (Wild)pflanzen bevorzugen,
- Wir sollten auf den Einsatz von Pestiziden verzichten
- Wir sollten uns über natürliches Gärtnern informieren, eigenes Saatgut einsetzen, Wildblumensäume aussäen und vieles mehr.
- Wer kann, sollte aus dem Garten leben und sich beim Einkauf wenn möglich für Bioprodukte entscheiden.
Nach dem rund 90 minutigem Vortrag war klar: Wir arbeiten alle mit daran, dass unser Ökosystem erhalten bleibt. Als Anstoß dazu lagen ältere Ausgaben der Zeitschrift „Natur & Garten“ zur Mitnahme aus – und Samen einer Naturgartenmischung für einen Schmetterlings- und Wildbienensaum für einen m² – denn jeder Quadratmeter zählt
Besucherrekord bei der Pflanzentauschbörse im April 2025 von DR
Am Sonntag, 27. April war wieder OGV-Pflanzentauschbörse in Moitzfeld. In der Stunde zwischen 14.00 und 15.00 Uhr kamen geschätzt rund 80 Gartenfreunde zum Dorfplatz hinter der Kirche, um hier liebgewonnene Pflanzen und Sämlinge in gute Hände weiterzugeben – meist nicht gegen die lang gesuchte Seltenheit getauscht, sondern „nur“ verschenkt. Gesunde Pflanzen im Kompost oder der grünen Tonne zu entsorgen, entspricht einfach nicht dem Naturell des Gärtners.
Pflanzentauschen, Fachgespräche und Geselligkeit bei strahlendem Sonnenschein – die Pflanzentauschbörse war wieder ein großer Erfolg.
Adieu und macht es gut von Inge Roth
Am Dienstag, dem 7. April 2026 traf sich der OGV, wie üblich zum Stammtisch. Aber nichts war wie üblich! Eilert und Ursel Ohrt hatten sich die Wirtschaft „Gaffel im Lindenhof“ in Moitzfeld für diesen Stammtisch gewünscht und da es vorläufig der letzte Stammtisch war, an dem sie teilnehmen konnten, durften sie sich den Ort aussuchen. Ein paar Tage später würde ihr Umzug nach Potsdam stattfinden.
Doch welch eine Überraschung: Nach und nach kamen viele Gartenfreude und Freundinnen in den Lindenhof hinein. Sandra hatte schon eine lange Tafel für uns vorbereitet, aber die Plätze reichten nicht aus. Viele hatten sich diesen Termin besonders notiert und wollten die beiden persönlich verabschieden. So wurden es so viele Vereinskameraden und -kameradinnen wie nie zuvor.
Während des geselligen Beisammenseins stand der 1. Vorsitzende „Mecki“ auf und hielt eine Abschiedsrede, ja fast eine Laudatio. Er würdigte noch einmal das langjährige, tatkräftige Mitwirken von Eilert und betonte, dass er dem OGV fehlen werde. Der anschließende Applaus wollte nicht enden. Da ließ es sich auch Eilert Ohrt nicht nehmen ein paar Worte an die Kameradinnen und Kameraden zu richten. Auch er sprach davon, dass die beiden den OGV und die Gemeinschaft der vielen Gartenfreunde vermissen werden Aber er sprach er sprach nicht nur von Abschied, sondern auch von Neuanfang, von der neuen Wohnung, der schönen Gegend und der besonderen, erfreulichen Situation, den Lebensabend in Nähe der Tochter, des Schwiegersohns und Enkels zu verbringen. Auch hier gab es wieder viel Applaus, besonders auch als Eilert allen Anwesenden noch ein Getränk spendierte.
Es schien, als wollte keiner so richtig nach Hause gehen und den Abend beenden. Doch nach einem Gruppenfoto und vielen herzlichen Umarmungen machten sich dann alle auf den Heimweg.
Alles Gute, ihr zwei, bleibt gesund – und vielleicht gibt es mal ein Wiedersehen
Protokoll der Jahreshauptversammlung des Obst-und Gartenbauvereins Bensberg e.V.
17.März 2026 Gaffel im Lindenhof/Moitzfeld
Beginn: 19.00 Uhr, Ende: 21.05 Uhr
0. Anwesenheit: 34 Mitglieder waren anwesend (detaillierte Liste im Buch)
1. Begrüßung: durch den 1. Vorsitzenden, Dieter Roth, Hinweis auf die fristgerechte Einladung und die Beschlussfähigkeit.
2. Jahresbericht: Die Schriftführerin, Inge Roth, verlas einen Bericht über die 14 Veranstaltungen im Zeitraum der letzten
Jahreshauptversammlung (18.03.2025) bis zu dieser
3. Kassenbericht: Der Schatzmeister, Achim Gebauer, gab den Betrag der Einnahmen (19655,-EUR) und der Ausgaben (20589,- EUR) bekannt und erläuterte diese Zahlen im Einzelnen.
4. Bericht zur Kassenprüfung: Die Kassenprüfer, Frank Schüler und Uwe Strauch, bestätigten die ordnungsgemäße Buchführung und hatten in Ihrer Prüfung keine Unstimmigkeiten festgestellt.
5. Aussprache zu den Berichten: da niemand Fragen oder Anmerkungen zu den Berichten hatte, fand keine Aussprache statt
6. Entlastung des Vorstands: einstimmig mit 4 Enthaltungen (Vorstand) wurde der Vorstand entlastet.
7. Wahl eines/r Kassenprüfers/in: einstimmig mit 4 Enthaltungen wurde Gabriele Fischer zu neuen Kassenprüferin gewählt. Dem scheidenden Kassenprüfer, Frank Schüler wurde gedankt, Gabriele Fischer wurde mit Applaus begrüßt.
8. Bekanntgabe weiterer Aktionen:
19. April: Meckenheimer Blütenfest - Marianne Westerkamp hat sich um die Information und Weitergabe an die Mitglieder gekümmert
26. April: Pflanzentauschbörse, wie immer 14 – 15 Uhr auf dem Dorfplatz Moitzfeld
12. Mai: Infoabend im Lindenhof, das Thema und der/die Referent/in stehen noch nicht fest
30.Mai: Offene Gartenpforte, bei Anne und Michael Brockmann, Kürten - Spitze
23. Juni: Infoabend im Lindenhof, Brigitta Höller referiert zum Thema „Sonnenanbeter und lichtscheue Gesellen“
19.Juli: OGV-Jahresausflug zur LaGa nach Neuss, Anmeldeliste wurde eröffnet
02. Aug: Museumsfest in Bensberg, ob und wie es stattfindet ist noch nicht sicher, eine Anmeldeliste für die „Standbesetzung“ ging rund
9. Verschiedenes:
· Dietmar Schur informierte über den Klostermarkt „Ora et Labora“ in Altenberg, der am letzten Wochenende im April stattfindet.
· Es wurde an den Stammtisch erinnert, der jeden 1. Dienstag im Monat, in wechselnden Örtlichkeiten stattfindet. Das nächste Mal im Lindenhof in Moitzfeld, als Abschiedsstammtisch für Eilert und Ursel Ohrt, die im April nach Potsdam ziehen werden.
· Von einigen Mitgliedern wurde eine Wiederholung des Stammtisches im Schloss gewünscht. Der 1. Vorsitzende erklärte, dass dies aber nur mit Anmeldung möglich ist.
10. Gedenkminute: zum Ende der Versammlung wurde den Verstorbenen des Vereins und im Besonderen, den Verstorbenen des letzten Jahres gedacht
Nach dem offiziellen Teil der Versammlung konnten sich, mit Hilfe einer Bildershow, alle Anwesenden an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres erinnern.
31.03.2026 - Inge Roth
ALAAF * ALAAF * ALAAF * ALAAF * ALAAF von Inge Roth
Am Dienstag, 3. Februar 2026 um 19:11 Uhr war es wieder soweit. Der große Saal im Lindenhof zu Moitzfeld war karnevalistisch geschmückt, viele jecke Gäste hatten sich versammelt und „et Trömmelche ging“. Doch die Narren wurden nervös: Es fehlte doch etwas, nein, nicht etwas fehlte, sondern jemand: MECKI fehlte. Der erste Vorsitzende, der immer den karnevalistischen Abend moderiert, er lag mit einem fieberhaftem Infekt im Bett.
Doch da war keine Zeit zum Lamentieren, draußen warteten schon Prinz Thies, Bauer Ben und Jungfrau Charlotte, das Kinderdreigestirn der Stadt Bergisch Gladbach auf ihren Auftritt. So übernahmen Inge und Didi spontan und zunächst etwas holprig die Leitung durch das Programm. Das störte die Regenten überhaupt nicht. Souverän führten sie ihr Programm vor mit Ansprache, Tanz und Gesang. Es war ein Vergnügen für alle Zuschauenden. Kaum waren die drei mit Orden, Blömcher und „dreimol vun Hätze Moitzfeld Alaaf“ versehen, kam schon die Tanzgruppe der KG „Fidele Böschjunge“, die „Wibbelstätzje“, von uns liebevoll nur „die Wibbel“ genannt. Sie sind seit vielen Jahren aus unserem karnevalistischen Abend nicht wegzudenken und planen auch in ihrem Sessionsplan unseren Abend immer mit ein. Sie wurden mit stürmischem Applaus begrüßt und stehend und klatschend wurde ihr Auftritt begleitet. Die Jecken waren außer Rand und Band, denn die Darbietung war sensationell! So war auch schon die erste Rakete fällig und außer Puste nahmen die tanzbegeisterten jungen Damen Rakete, Orden, Blömcher und einen Korb voller Süßigkeiten in Empfang. Sie bedankten sich mit einem zackig getanzten Auszug.
Nun konnten alle mal verschnaufen. Monika Döring, die uns mit ihrem Akkordeon begleitete, wurde begrüßt und mit einem Orden und Blumen geehrt. Da sie kurz zuvor auch Geburtstag hatte, brachten ihr alle ein Ständchen.
Nun folgten die Auftritte aus eigenen Reihen. Es tanzten die „Moitzfelder CowGirls“ schwungvoll, bis zum Schluss „die Karawane weiterzog“. Ursel Ohrt und Inge Roth waren in der Bütt zu sehen.
Dazwischen und hinterher wurde viel gesungen und geschunkelt. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Wann genau Schluss war, weiß keiner so genau. Nur eins war wieder typisch für unseren Verein, den OGV Bensberg. Viele der Gäste blieben noch im Lindenhof, um beim Abbau der Technik, beim Aufräumen und Verladen zu helfen.
Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!
100 Jahre OGV Bensberg – Feier am 19. August 2023 von Dieter Roth
„Nach der großen Feier zum 90. Geburtstag im Steinhaus sollte auch die Feier zum 100. Geburtstag vom OGV Bensberg etwas Besonderes werden“, darin waren sich bei der Hauptversammlung im April alle anwesenden Vereinsmitglieder einig. „Dem Anlass entsprechend, aber nicht so groß wie beim 90.“ Und weil dabei auch jede(r) mithelfen wollte, war ein Organisationsteam schnell gefunden.
Das Steinhaus, das Bergische Museum, die Grube Weiß, der Bergische Löwe, das Naturfreundehaus – viele mögliche Veranstaltungsorte wurden recherchiert und wieder verworfen, bis…. Ja, bis Pfarrer Jörg Schmidt großzügigerweise das Kennenlernwochenende der Herkenrather Konfirmanden verschob und so das Gemeindezentrum doch für unsere Geburtstagsfeier zur Verfügung stand.
Endlich war er dann da, der große Tag unserer Geburtstagsfeier. Gefeiert wurde am Samstag, 19. August 2023 im evangelischen Gemeindezentrum Herkenrath. Ein Fest vom OGV Bensberg für den OGV Bensberg mit Essen und Trinken, Spaß und Unterhaltung für alle.
Die Feier begann um 11.00 mit der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden und die persönlich überbrachten Glückwünsche von Stadt und Kreis. Danach begann der Frühschoppen, unterhaltsam unterbrochen durch den Besuch der Kindertanzgruppe WIBBELSTÄTZJE. Leider hatten die Musiker der Duisburger Straßenband SIGNAL erst verspätet nach Herkenrath gefunden, deshalb schallten deren südländischen Klänge erst gegen 12.30 Uhr zu den ersten fertigen Grillwürstchen über den Festplatz.
Wie das so ist, wenn man / frau zum Geburtstag eingeladen ist, war auch bei dieser Geburtstagsfeier Essen und Trinken umsonst. Aber mit der Einladung zur Feier hatte das Orgateam um Geschenke gebeten und so hatten alle Festgäste für das große Buffet etwas zum Essen mitgebracht.
Zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag animierte der SHANTYCHOR Lindlar die Feiernden zum Schunkeln und Mitsingen, unterhielt FEUERWEHRMANN KRESSE die Festgäste mit seinem rollenden Auftritt. Zwischendurch bei den Gewinnspielen war beim Pfeile und Dosen Werfen und dem Shuffeboard die eigene Geschicklichkeit gefragt, dagegen half bei den Schätzfragen nur ein gutes Auge und viel Lebenserfahrung.
Marco Yanar erreichte mit 176 Gesamtpunkten die höchste Punktzahl bei den Geschicklichkeitsprüfungen, auf den Plätzen gefolgt von Dieter Hoppe mit 154, Hilde Braun mit 146 und Miriam Jansen und Adelheid Kuschel Kinting mit jeweils 145 Punkten.
Der größte zu schätzende Korb mit der Melone wog 11200 Gramm, der mittlere Korb mit den Äpfeln kam auf 6200 Gramm und der kleine Korb mit den Süßkartoffeln und dem Gemüse brachte 4200 Gramm auf die Waage. Hier eroberte sich Helmut Frohn mit einer Punktladung bei den beiden kleineren Körben den ersten Platz. Bei der Siegerehrung und der Preisverleihung am späten Nachmittag rückten bei Abwesenheit der Sieger die nachfolgend Platzierten nach.
Für dieses schöne Fest zum 100. Geburtstag bedanke ich mich bei allen, die dabei mitgeholfen haben. Ein ganz großer Dank geht dabei an die Familie Gass von der evangelischen Gemeinde, die mit ihrer Unterstützung großen Anteil am Erfolg unserer Feier hatten Und natürlich bedanke ich mich auch bei allen Gästen. Zusammen haben wir alle dazu beigetragen, dass dieses, unser Fest ein ganz Besonderes war, ein würdiges Fest zu unserem großen runden Vereinsjubiläum, dem 100. Geburtstag.
Der 100. Geburtstag von Lia Gebauer
Am Samstag, dem 19. August 2023 feierte der OGV Bensberg einen großen Tag: Den 100. Geburtstag unseres Vereins! Der Garten des Evangelischen Gemeindezentrums in Herkenrath war zu diesem Anlass festlich geschmückt! Sogar Landrat Stephan Santelmann und die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer waren gekommen und gratulierten herzlich. Dann wurde das Buffett eröffnet. Alle hatten Salate, Kuchen und andere Leckereien mitgebracht. Dazu gab es Würstchen direkt vom Grill, die Band „Signal“ aus Duisburg erfreute uns mit fröhlichen Klängen.
Anschließend stürmte die farbenfrohen „Wibbelstäzzje“ die Bühne und wirbelten zu toller Musik durch die Lüfte. Der Auftritt der Karnevalstanzgruppe aus Bärbroich war eine große Freude für uns! Als nächstes Highlight kündigte sich der Shanty-Chor aus Lindlar an und begeisterte uns mit Liedern von der Seefahrt, dem stürmischen Meer und feurigen Getränken. Da stimmten wir gern mit ein.
Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen, viele Gespräche und so manches Wiedersehen mit langjährigen OGV-Mitgliedern.
Lustig waren auch die Spiele Pfeile werfen, Shuffleboard und Dosenwerfen, an denen man sich versuchen konnte. Auf Heuballen waren Eimer mit verschiedenen Gemüsen aufgebaut, deren Gewicht man schätzen musste. Das war recht schwierig, weil wir sie nicht hochheben durften. Man konnte also wirklich nur raten.
Zum Abschluss des Festes kam ein Mann mit Feuerwehrhelm auf Rollschuhen auf die Wiese gerollt und berichtete uns als „Feuerwehrmann Kresse“ aus seinem Leben. Das war ein Knaller!
Wer jetzt schon nach Hause gegangen war, verpasste die Preisverleihung! Bei den Spielen gewannen Inge Roth, Uwe Strauch und Ingrid Reimann. Beim Gemüse-Gewicht-Schätzen erhielten Gretel Diekmann, Achim Gebauer und Helmut Frohn verschiedene Preise, die etwas mit Obst, Gemüse und Garten zu tun hatten.
Der 100. Geburtstag des OGV war trotz ein paar Regentropfen ein fröhliches und bewegendes Fest, das allen Teilnehmern ausgesprochen gut gefallen hat. Ein herzlicher Dank geht an das Organisationsteam sowie allen fleißigen Helfern, wie z. B. Frau Gass vom Gemeindezentrum, die ein solch wunderschönes Fest erst möglich gemacht haben.
Wir freuen uns jetzt schon auf den 110. Geburtstag! Dann sind wir hoffentlich wieder alle dabei - fest vorgenommen haben wir es uns.




























































































